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Ökologischer Fußabdruck & Digitalisierung

Aktualisiert: Mai 19


Die Digitalisierung kann neben einer Arbeitserleichterung auch noch gut für die Umwelt sein.

Mit dieser These hat sich vielleicht der ein oder andere schon mal beschäftigt, viele aber auch nicht – sollten sie aber. Die Digitalisierung ist für viele nur der unvermeidbare Fortschritt der Technologie in vielen Bereichen. Dass die neuen Errungenschaften der Technologie das Arbeitsleben vereinfachen können, wird jeder schon in gewissem Ausmaß erfahren haben. Doch wie sieht es mit ökologischen Aspekten aus? Kann ich als Unternehmen oder Unternehmer durch die Digitalisierung den ökologischen Fußabdruck meines Unternehmens verkleinern? Die Themen Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und Umweltschutz spielen für zukünftige Arbeitnehmer, aber auch Kunden eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers bzw. Geschäftspartners.


Um die These etwas näher zu beleuchten, haben wir ein paar Fakten zusammengetragen, die diese untermauern.

  1. Um ein Blatt Papier herzustellen, werden rund 10 Liter Wasser benötigt.

  2. Täglich werden immer noch rund 66 Mio. Briefe in Deutschland versendet.

  3. Deutschland verbraucht so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen.

  4. Der durchschnittliche Büroangestellte verbraucht pro Monat 833 Blätter Papier.

  5. Der Papierverbrauch steigt trotz Digitalisierung.

  6. Ein einzelner Baum liefert nur Rohstoff für ca. 10.000 Seiten DIN A4 Papier.


In Relation gesetzt verbraucht ein normaler Büroangestellter somit mehr als 8.300 Liter pro Monat, das entspricht 100.000 Liter Wasser pro Jahr.


Einsparungspotenziale durch die Digitalisierung – Fokus EDS (Electronic Delivery Solution)


Ein Praxisbeispiel: Berlin Recycling setzt auf die Simova Lösungen DMS, DPS & EDS


  • Vor der Einführung der EDS Lösung wurden alle Belege per Post versendet, nun werden jährlich knapp 130.000 davon, mehr als 35%, digital versendet

  • Der Anteil der digital versendeten Belege steigert sich pro Jahr durchschnittlich um 10%

  • Die Portokosten für einen Standardbrief liegen je nach Konditionen des Unternehmens und Gewicht zwischen 0,40€ und 0,80€

  • 500 Seiten Druckpapier kosten ca. 2,50€ und 500 Briefumschläge kosten ca. 5,00€

  • Die Kosten für den druck einer einzelnen Seite in einem gängigen Drucker liegen bei 0,06€ pro Kopie


Finanzielle Einsparungspotenziale:


Portokosten: ~ 52.000€

Materialkosten: ~ 1.750€

Sonstige Druckkosten: ~ 8.000€

Gesamt: ~ 61.750€


Ökologische Einsparungspotenziale:

130.000 Belege entsprechen:


~ 13 Bäumen

~ 1.300.000 Liter Wasser für die Papierherstellung

~ 2.400.000 Gramm CO²


Das Beispiel von Berlin Recycling zeigt, dass man durch den Einsatz von smarten Lösungen, wie einer automatischen Versandlösung oder einem Dokumentenmanagement seinen ökologischen Fußabdruck vom Big Foot zum Small Foot machen kann. Der Return-on-Invest wird durch die Einsparungen schnell die Ausgaben übersteigen – je mehr Belege versendet werden, desto schneller rentiert sich eine solche Lösung. Aber auch kleinere Unternehmen, die keine 5 bis 6-stellige Anzahl an Rechnungen oder anderen Dokumenten versenden, profitieren von den Einsparungspotenzialen und haben nach nicht allzu langer Zeit den Break-even-Point erreicht.


Sie sind sich nicht sicher, ob die Simova Erweiterungen für Sie oder Ihre Kunden die richtige Lösung ist? Sprechen Sie uns gerne an, wir beraten Sie umfangreich und ausführlich.


Quellen:

1. www.ebuero.de/blog/papierloses-buero/

2. Deutsche Post

3. Verbraucherservice Bayern | Umwelt Bundesamt

4. https://www.nachhaltiger-warenkorb.de/klimabilanz-e-mail-vs-brief/

5. https://www.watson.ch/wissen/digital/689246083-wie-hoch-wird-der-papierstapel-wenn-man-das-internet-ausdruckt

6. https://www.druckkosten.de/kosten.php

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